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„Zähne zeigen auf die schönste Weise“
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Veneers

Veneers (engl. „Furnier, Fassade“) sind dünne Verblendschalen aus Keramik (seltener aus Kunststoff / Komposit), die vor allem den Frontzahnbereich, also Eck- und Schneidezähne, verschönern. Die Keramikschalen lassen sich farblich an die übrigen Zähne anpassen und überzeugen zudem durch ihre natürlich wirkende Lichtdurchlässigkeit (Transluzenz).

Die Behandlung mit Veneers erfolgt in zwei Schritten. Nach dem vorbereitenden Abdruck in der Zahnarztpraxis werden die Veneers im Dentallabor angefertigt. Nach der Herstellung werden die keramischen Verblendschalen wiederum in der Praxis eingefügt. Die individuell angefertigten Halbschalen haften mit speziellem Klebstoff auf der von außen sichtbaren Zahnoberfläche und verdecken so fehlerhafte Zahnstellungen, Lücken, Verfärbungen und Frakturen. Im Unterschied zum Überkronen, wodurch der Zahn ca. 1,2 Millimeter an Substanz einbüßt, verliert die ursprüngliche Zahnkrone beim Verblenden nur rund 0,5 Millimeter des gesunden Zahnschmelzes.

Veneers

Seit den frühen 80er Jahren ermöglicht eine fortschrittliche Adhäsiv-, das heißt Klebetechnik, dass Keramikschalen zuverlässig und unkompliziert auf der Zahnkrone befestigt werden können. Sie bewahren ihre Farb- und Oberflächenqualität sowie Stabilität auch nach mehreren Jahren – bei regelmäßiger Pflege sind die Haftschalen in der Regel etwa zehn bis fünfzehn Jahre haltbar. Allerdings ist es ratsam, auf zu harte Kost zu verzichten, um Risse und Lockerungen der Verblendschalen zu vermeiden. Aufgrund des bioverträglichen keramischen Materials sind allergische Reaktionen äußerst selten.

Anwendungsgebiete von Veneers

Veneers werden überwiegend aus ästhetischen Gründen bei Zahnproblemen und -dispositionen eingesetzt. Sie kaschieren optische Fehler und Verschleißerscheinungen vor allem im Frontzahnbereich:

  • Veneers gleichen unterschiedlich große Zähne optisch aus und führen somit zu einem ästhetisch schönen Gebiss.
  • Bei irreversiblen Zahnverfärbungen sind die Verblendschalen eine Korrekturmöglichkeit.
  • Die feinen Keramikschalen schließen große Zahnlücken („Diastema“) und verblenden Zahnfrakturen.
  • Schiefe, äußerst kurze oder sehr schmale Zähne lassen sich mit Hilfe der Verblendtechnik überdecken.
  • Außerdem ist es möglich, mit Veneers Verformungen und Anomalien im Struktur- oder Oberflächenbereich der Zähne („Dysplasien“) auszugleichen.
  • Veneers decken ebenso beschädigten Zahnschmelz ab, der durch eine Fluorose, das Antibiotikum Tetrazyklin oder verstärktem Fruchtsaftgenuss angegriffen wurde.